Unser Beratungsspektrum reicht von Impulsberatungen bis hin zu intensiver Einzelbegleitung. Diese gestaltet sich meistens so: Zuerst setzen wir uns gemeinsam mit dem jungen Menschen genau mit seiner Situation auseiander. Wenn verschiedene Problemlagen wie Schulden, Drogen, psychische Probleme, etc. bestehen, sortieren wir zusammen und priosieren diese. Dann packen wir nach und nach gemeinsam die Lösung an.

Das alles unter dem Motto: HILFE ZUR SELBSTHILFE. Das heißt, wir nehmen den Jugendlichen* nicht die Arbeit ab, sondern flankieren, unterstützen und beraten auf der Grundlage der Freiwilligkeit. Zu irgendwas gezwungen wird bei uns niemand!

Manchmal möchten unsere Adressat*innen Behördengänge mit uns vorbereiten, manchmal auch dabei begleitet werden, z.B. zum Jobcenter. Die Anwesenheit eines Fachmanns* bzw. einer Fachfrau* stärkt das Selbstvertrauen der Jugendlichen*. Die behördliche Entscheidung können wir zum Teil besser beurteilen, und im Zweifelsfall die Rechte der Jugendlichen* besser durchsetzen, weil wir diese sehr genau kennen. Salopp gesagt, reicht es manchmal schon, wenn eine Gangwayjacke dabei ist.

Einzelbegleitungen sind sehr arbeitsintensiv und bedürfen einer gewissen Menge an gefestigtem Vertrauen zwischen Streetworker*in und Adressat*in. Daher entstehen sie oft über Weiterempfehlungen und Gruppenarbeit.

Letzteres möchten wir euch im nächsten Beitrag der Reihe #street_what vorstellen.

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