ZwischenWelten – ein Projekt innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern

ZwischenWelten ist ein Projekt zur niedrigschwelligen Prävention von Gewalt- und Radikalisierungstendenzen bei jungen Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrun­gen. Seit 2016 setzen sich junge Männer in der Jugendstrafanstalt Berlin und bei Gangway e.V. damit auseinander, was es bedeutet, zwischen den Welten oder in ZwischenWelten zu leben, die Unsicherheiten auszuhalten, neue Ziele zu finden und selbstbestimmt die eigene Zukunft zu gestalten. Die Teilnehmer des Projektes sind junge Männer, die von Flucht und Kriegshandlungen traumatisiert wurden oder Gewalt in der eigenen Familie erlebt haben. Sie empfinden die verschiedenen Konfliktlagen in ihrem Leben als erdrückend, haben das Gefühl, dass alles um sie herum zusammenbricht, sie selbst wenig Einfluss haben und ihnen keiner hilft. Sie bewegen sich in verschiedenen Kulturen und befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation am Übergang zwischen alter und neuer Heimat.

Ziel des Projektes ist es, als Sprachrohr und Ventil für die Problemlagen der Teilnehmenden zu fungieren und sie dabei zu unterstützen, ihre individuelle Biographie als alternative Quelle von Sinnstiftung wahrzunehmen, ihren Selbstwert zu erkennen und zu stärken sowie die Verantwortung für ihr Leben selbstbewusst anzunehmen und mittels dieser Kompetenzen die eigene Zukunft gestalten zu können.

Das Projekt wird gefördert durch das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Respekt der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

 

 

 

Weitere Informationen

Weitere Texte, Bilder und Videos sind auf der Seite www.zwischenwelten030.de

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