Kennenlernen. Beziehungen aufbauen. Eindruck hinterlassen (welchen auch immer).

 

Hier eine Arbeitsgemeinschaft, dort eine Besprechung. Gestern lokale Einrichtungen. Heute Straßennamen. Morgen Trägerlandschaft.

Regen, Sonne, Wind. Rasen, Teer und Schutt. Grenzen, Schlüssel, Muskelkater.

Und Menschen, überall sind diese Menschen mit den verschiedenen Namen. Jens, Maja, Tobi, Kevin, Franziska, Dominik, Thomas, Georg, Anne, Tine, Jörg, Juri, Klaudia, Christian, Simon und natürlich Roland – an nur einem Tag.

E-Mail, Homepage, Facebook und auch Instagram, Passwörter und Öffentlichkeit. Umgang, Werte, Leitbild. Kommunal, regional.

Mobile, 78, Frauen*, Resist, Hoop Night, PRK, OTK, Regio, FuA, Mädchen*, BR, Street League, Gesamtteam, FB, Sucht, intern, extern, kein Problem.

Rundgänge… Bilder, Straßen, Häuser, Ecken, Plätze, wunderschön und hässlich. Aber diese Luft. Ich atme tief diese wundervolle Herbstluft ein und hoffe auf einen Moment der Stille, während mir mein Kollege fröhlichen Gemüts, mit einer Herzlichkeit neue Informationen zuführt. Kein Problem.

Jugend. Mein erstes Street League Turnier und ich bin angekommen.

Die Sonne scheint. Ich rede, gehe, beobachte, fotografiere und erfreue mich an dieser Stimmung. Riechende, aufgeregte und auf den Sieg hoffende Jugendliche. Da sein, einfach nur da sein, dabei, miteinander, gemeinsam und füreinander. Kollege, Kollegin, Junge, Mädchen, Gendersternchen. Ach, und nebenbei wird Fußball gespielt.

 

Mein Name ist übrigens Marie, ich bin 32 Jahre und erfreue mich des Lebens, meistens jedenfalls. Man findet mich nirgends, ich bin jetzt nämlich Straßensozialarbeiterin. Ich hänge rum, hier und da, OTK. Laufe durch die Gegend, höre zu, schreib so Kram und finde.

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