Straßensozialarbeit in Berlin

Audio-Engineer-Diplomkurs: Der erste Meilenstein ist erreicht!

Die Pioniere des Audio-Engineer-Diplomkurses im Fachbereich Musikproduktion haben die Prüfungen zum ersten Modul absolviert. Und zwar erfolgreich: mündlich sowie schriftlich.

Sechs zu Prüfende haben sich in der mündlichen Prüfung den Fragen von drei Fachexpert*innen, und zwei Beobachter*innen (einem Sozialarbeiter und einer externen Professorin) gestellt, und es war großartig zu sehen, wie gut alle vorbereitet waren und wie individuell unterschiedlich sie sich, teils mit Bravour, dieser Aufgabe gestellt haben. Danach ging es an die, natürlich beaufsichtigte, schriftliche Prüfung.

Der erste Schritt ist geschafft zum Audio Engineer Diplom.

14 weitere werden folgen.

Dann steht einem Studium oder dem Berufseinstieg nichts mehr im Wege, ganz egal welchen Abschluss die Teilnehmer*innen jetzt haben.

Wir sind stolz auf die Wegbereiter, die sich das holen, was sie verdient haben.

Keep on keeping on!!!

 

Audio-Engineer-Diplomkurs: Was ist das eigentlich?

Die Studierenden des Fachbereiches EMP – Elektronische Musikproduktion – haben mehr und mehr den Wunsch geäußert „nicht nur zu lernen“ sondern auch „Was in der Hand zu haben, das dann zählt.“

In Deutschland gibt es zwar einige verwandte Ausbildungen zum Audio-Engineer, doch diese finden alle an (mehr oder weniger teuren) Privatschulen statt und die Abschlüsse sind entweder Zertifizierungen des jeweiligen Institutes oder Bachelor-Abschlüsse der UK.

So haben sich die Dozenten des EMP-Kurses mit externer Unterstützung von Fachexpert*innen, sowohl aus dem Audio-Engineer-Bereich als auch aus der Hochschule, auf den Weg gemacht, modellhaft einen Kurs zu entwickeln, der –

  • euch ermöglicht, euch kreative, praktische und theoretische Fähigkeiten/Kenntnisse aus dem Fachbereich anzueignen
  • euch ermöglicht, das zu lernen was in der Berufspraxis auch wirklich gebraucht wird
  • euch ermöglicht, ein individuelles, stärkenorientiertes Diplom des STREET COLLEGE zu erhalten, das heißt, darin wird dann nicht nur beschrieben, was ihr gelernt habt, sondern auch, was euch, ganz speziell, als Persönlichkeiten auszeichnet
  • euch einen Einstieg in den Beruf oder einen Einstieg in ein Studium ermöglichen soll
  • in Zusammenarbeit mit einer Hochschule akkreditiert, das heißt „ordentlich anerkannt“ wird, damit ihr ihr dann diese Einstiegsmöglichkeiten habt
  • euch ermöglicht schon während des Kurses euer Portfolio zu erstellen.

Und all das weiterhin:

  • selbstbestimmt und stärkenorientiert
  • in der Zeit, die ihr dafür braucht und wollt
  • kostenfrei

 

Die Dozent*innen schreiben seit Monaten an einem Modulhandbuch, einem Leitfaden, der all das Wissen und Können beschreibt, welches ihr euch innerhalb der Kurse aneignen könnt und an einer Prüfungsordnung und beschäftigen sich mit Lernmethoden, die es euch ermöglichen „so wie es euch gefällt“ –  und vor allem entspricht – zu lernen.

Alle Studierenden der Kurse sind dabei gleichzeitig auch Gestalter*innen: „Wie fühlt sich eine Prüfung gut an? Was für Bedingungen braucht es dazu? Wann und wie könnt ihr am Besten lernen? Wie wollt ihr euch auf Prüfungen vorbereiten? Wie könnt ihr gut voneinander und miteinander lernen? …“

Die Entwicklung wird unterstützt vom Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Und wer weiß, vielleicht setzten wir ja auch in den kommenden Jahren noch einen Bachelor drauf.