Black History Month and Social Media

It’s Black History Month – weltweit feiern tausende BPoC im Februar den Black History Month. Doch warum eigentlich?

In unseren Schulbüchern findet sich beispielsweise die deutsche Kolonialgeschichte auf afrikanischem Kontinent kaum bis gar nicht wieder. Schwarze Geschichte, hat in der Welt unserer weißen Mehrheitsgesellschaft keinen Platz und wird faktisch ausradiert.

Um Gleichberechtigung und Chancengleichheit zu erlangen, liegt ohnehin noch ein sehr harter Weg vor uns, den wir als sogenannte weiße Mehrheitsgesellschaft gehen müssen – denn in Deutschland erleben Schwarze Menschen, speziell Schwarze Frauen*, immer noch Rassismus und Diskriminierung. Da bei Begriffen wie etwa „Racial Profiling“, „Colorism“, „Blackfacing“, „Blackfishing“, „White Fragility“, „White Privilege“ oder „Cultural Appropriation“ im Jahr 2021 immer noch Aufklärungsbedarf besteht, erübrigt sich die Frage des Warum von selbst.

Dieses jährliche Ereignis ist deshalb extrem wichtig. In diesem Monat werden zum Beispiel Interviews oder Talks über Perspektiven auf Schwarzes Leben in Deutschland geführt, Lesungen und Filmvorführungen mit prominenten Schwarzen Gäst*innen finden statt, Schwarze Aktivist*innen oder Personen des öffentlichen Lebens informieren über relevante Schwarze Persönlichkeiten und klären über Historische Ereignisse auf. Alles im Zeichen des „Black Empowerment.“

In unserem Artikel „All Lives Can’t Matter Until Black Lives Matter!”, welcher im aktuellen Jahresbericht erscheint, geht es hauptsächlich um junge BPoCs, die mit uns in der gemeinsamen Arbeit ihre Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen teilen. Um die weiße Mehrheitsgesellschaft und um Hinweise, wie man als Nicht-Betroffene*r beziehungsweise Ally, die (jungen) Schwarzen Frauen* und Männer* oder Menschen of Color unterstützen kann, ohne dabei Grenzen zu überschreiten.

Dabei möchten wir euch heute zum Thema Instagram sensibilisieren.
 
Die Stimmen Schwarzer Frauen* und Männer* gehen in der Welt der deutschen Sozialen Medien leider immer noch unter. Wichtige Inhalte und Perspektiven Schwarzer Menschen bleibt für viele, wie in unseren deutschen Geschichtsbüchern, unsichtbar.
 
Umso wichtiger ist es, dass wir damit anfangen Schwarze Personen, Geschichten, Rassismus-Erlebnisse, Fakten und Historie tagtäglich zu sehen um uns weiterzubilden. Wir plädieren für mehr Diversität in euren Feeds und wollen euch politische, kreative und authentische Instagram Accounts von und für BPoCs vorstellen. Mit einem Klick auf die Bilder, kommt ihr auf die jeweiligen Instagram-Accounts. Viel Spaß beim entdecken und folgen.

* Diese Liste ist nicht Vollständig. Falls ihr noch inspirierende Instagram Accounts von Schwarzen Frauen* und Männern* kennt, lasst uns einen Kommentar auf der Webseite da!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.