Arbeitshilfen für (un-)begleitete junge Geflüchtete, Frauen und LGBTIQ*

 

un-/begleitete junge Geflüchtete

Arbeitshilfe: 18 – und dann? Arbeitshilfe zur Beantragung von Hilfen für junge Volljährige

Bundesfachverband unbegleitete minderjähirge Flüchtlinge (BumF), 2017.

Nach § 41 SGB VIII gibt es den Anspruch auf Hilfen für junge volljährige Geflüchtete bis zum 21. Lebensjahr, bei besonderen Gründen bis zum 27. Lebensjahr.

Die Arbeitshilfe bietet praktische Tipps zur Beantragung und Begründung einer Hilfeverlängerung nach §41 SGB VIII sowie Handlungsoptionen, im Fall, dass der Antrag abgelehnt wird.  

 

Arbeitshilfe: Die Vorbereitung auf die Anhörung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren

Bundesfachverband unbegleitete minderjähirge Flüchtlinge (BumF) und Flüchtlinsrat Thüringen e.V., 2016.

In der persönlichen Anhörung muss eine genaue und ausführliche Schilderung der Fluchtgründe erfolgen – und zwar nach Möglichkeit geordnet, frei von Widersprüchen und vollständig. Dies ist der zentrale Moment im Asylverfahren, denn die Entscheidung des BAMF über den Asylantrag basiert auf dem Protokoll zur Anhörung. Aus diesem Grund sollte man die Anhörung unbedingt ausführlich vorbereiten. Die Arbeitshilfe informiert u.a. über:

  • das Setting der Anhörung (z.B. Ablauf, Begleitperson, Dolmetscher*in)
  • die Darstellung der Fluchtgründe und worauf zu achten ist (z.B. widerspruchsfrei, detailreich)  w
  • den Umgang mit Schwierigkeiten während der Anhörung und Rechtsansprüche der*des Befragten (z.B. Pausen, Sonderbeauftragte*r für unbegleitete Minderjährige)

 

Checkliste: Der Übergang (von Jugendhilfe) zum selbständigen Leben zu Jobcenter‐/BAföG‐/BAB‐finanziertem Wohnen

Bundesfachverband unbegleitete minderjähirge Flüchtlinge (BumF) und SchlaU/Trägerkreis Junge Flüchtlinge e. V. , 2018

Mit dem Übergang in die Volljährigkeit stehen zahlreiche asyl- und aufenthaltsrechtliche Veränderungen an. Der Minderjährigenschutz entfällt und auch die Jugendhilfe endet, wenn nicht ein Antrag auf Hilfen für junge Volljährige nach §41 SGB VIII oder andere Hilfen im SGB VIII gestellt wird.

Die Checkliste geht sämtliche Punkte durch, auf die zu achten ist, wenn

  • der Übergang in die Vollährigkeit bevorsteht
  • und zusätzlich eine Beendigung der Jugendhilfe und somit ein Übergang in das asyl- und aufenthaltsrechliche  Regelsystem bevorsteht.

 

Leitfaden: Willkommen in Deutschland. Ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige.

BumF & Jugendliche ohne Grenzen. 2016.

Der Leitfaden erklärt, was in der Anfangszeit in Deutschland passiert, welche Möglichkeiten und Rechte unbegleitete Minderjährige haben und mit welchen Personen und Behörden diese zu tun haben.

Der Leitfaden liegt in verschiedene Sprachen vor.

 

Leitfaden: Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten

Bundesfachverband unbegleitete minderjähirge Flüchtlinge (BumF), 2017.

Basierend auf den unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen geflüchteter junger Volljähriger im Übergang zeigt der Leitfaden Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten auf.

Inhaltsverzeichnis:

  • Lebensrealitäten junger Geflüchteter im Übergang aus der Jugendhilfe
  • Rechtliche Änderungen bei Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Rechtliche Änderungen bei Beendigung der Jugendhilfe
  • Herausforderungen im Übergang und Handlungsempfehlungen für die Praxis

 

Arbeitshilfe: Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

Bundesfachverband unbegleitete minderjähirge Flüchtlinge (BumF) und Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), 2017.

Für die Beantragung von Therapien für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund gelten gegenüber der Beantragung von Therapien für erwachsene Geflüchtete einige Besonderheiten. Die Arbeitshilfe enthält Tipps und Hinweise zur Beantragung der Kostenübernahme von Therapien für un-/begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie zu rechtliche Grundlagen.


Frauen

Handreichung: “Elemente die bei der asyl- und aufenthaltsrechtlichen Unterstützung und Beratung von Frauen zu beachten sind.”

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., 2018.

Die Handreichung beleuchtet zum einen die speziellen Schutzbedarfe und die spezifischen Fluchtgründe von Frauen im Asylverfahren.

 

Handreichung: “Starting Below Zero. Kleines Handbuch von und für geflüchtete Frauen”

trixiewiz e.V., 2016.

Die Handreichung thematisiert Probleme von geflüchteten Frauen in Berlin und bietet hierzu allgemeine Informationen, praktische Hinweise und Kontaktadressen.

Inhaltsverzeichnis: 

  • Zu rechtlicher Situation , Krankenversicherung und Zuzahlungen
  • Ärzteliste
  • Asylrechtsberatung speziell für Frauen
  • Gewalt und Psychologische Betreuung
  • Sorgerecht, Unterhalt und Scheidung
  • Frauengesundheitsthemen und Schwangerschaft
  • Chronische Erkrankungen und besondere Schutzbedürftigkeit
  • Diskriminierung und Rassismus

Die Broschüre ist in mehreren Sprachen erhältlich.

 


LGBTIQ*

Handbuch: Schutz finden in Deutschland: Fragen und Antworten für LSBTI*-Geflüchtete

Lesben- und Schwulenverband Berlin Brandenburg (BLSB) e.V.

Das Handbuch behandelt die wichtigsten Fragen, die sich speziell lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Geflüchteten stellen.

Inhaltsverzeichnis:

  • Ankunft und Wohnen
  • ASylprozess
  • Gesundheit
  • Gewalt/Diskriminierung

 

Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen

Arbeiter-Samariter-Bund & Lesben- und Schwulenverband & Der Paritätische Gesamtverband, 2017.

Die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität ist laut der EU-Qualifikationsrichtlinie 2011/95/EU und dem Asylgesetz ein anerkannter Asylgrund. Zudem hat der Europäische Gerichtshof die Rechte von LSBTTI*-Asylsuchenden aus guten Gründen gestärkt. Denn LSBTTI* werden oftmals in ihren Heimatländern massiv verfolgt und stehen auch in den Flüchtlingseinrichtungen in Deutschland vor spezifischen Herausforderungen. Die vorliegende Handreichung gibt eine Einführung in das Thema, Handlungsempfehlungen und eine bundesweite Übersicht über Beratungsstellen für die Zielgruppe der Geflüchteten mit LSBTTI*-Hintergrund.

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