Last Updated on 10. Januar 2020 by Nicole

Es war typisches, durchwachsenes Aprilwetter, als wir am 22.04.2017 zusammen mit fünf geflüchteten jungen Mädchen im Alter von 13-17 Jahren vom S-Bahnhof Buch gemeinsam zur Boots-Anlegestelle Richtung Moabit fuhren. Auf dem Plan stand eine etwa dreistündige Schiffsfahrt, die uns am historischen Stadtkern mit all seinen Sehenswürdigkeiten vorbei und durch die verschiedenen Berliner Bezirke, sowohl auf der Spree als auch auf dem Landwehrkanal, führen sollte. Als Begleitung und Betreuung waren sowohl ich als Gangway-Kollegin aus dem Team Pankow Nord, als auch die engagierte Luisa aus dem AWO Refugium Buch, die zu diesem Zeitpunkt dort gerade ihren Bundesfreiwilligendienst absolvierte, zugegen.

An der Anlegestelle angekommen, gab es ein stetiges Wechselspiel von Sonne, Regen und Wind und wir hofften sehr etwas Glück zu haben, um die Fahrt auch draußen, auf dem vorderen Deck genießen zu können. Zuerst setzten wir uns ins Innere, redeten und lachten und schauten die verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Vorüberfahren an.

Immer wenn die Sonne rauskam, nutzten wir den Moment und gingen nach draußen, wo man eine noch schönere Aussicht hatte. Die Mädchen waren in bester Stimmung, fingen an gemeinsam zu tanzen und arabische Lieder zu singen. Dies zog sicher ein paar Blicke auf sich, aber im äußerst wohlgesinnten und freundlichen Sinne. Auf diese Weise brachten sie die ein oder andere Person zum Lächeln.

Im Anschluss an die Spreetour fuhren wir gen Wedding, holten etwas zu essen und schauten noch auf dem Flohmarkt auf dem Leopoldplatz vorbei. Auch hier wurde viel gelacht, die Mädchen genossen die Zeit, die sie zusammen hatten sichtlich.

Alles in allem, ein super schöner Ausflug, der zum weiteren Kennenlernen der Mädchen fernab des Refugiums wirklich empfehlenswert war.

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