Last Updated on 5. Dezember 2016 by Anja Pyranja

Bargains at online auction houses, from “Friends” or flea markets can be properly “expensive”.

If you buy a new or reconditioned product at a fraction of the usual price, you can, or rather should assume that it is stolen (e.g. a new computer for 80 € instead of 800 €). That makes you a committing a crime for receiving stolen goods (§ 259 Penal Code).

Particularly significant here is the punishment of up to five years.

For your understanding, here’s the legal text:

§ 259 Receiving stolen goods

Who buys or appropriates an object that another one has stolen or otherwise acquired by a directed unlawful act against property, for himself or a third party, sells or helps selling it to enrich or enrich a third party is punished with imprisonment up to five years or a forfeit.

(…)

Incidentally, you can not acquire ownership of stolen goods. This is regulated by § 935 BGB. The rightful owner may in any case require back his object, regardless of what you have paid for it. You have indeed a claim against the person who has sold you the stolen object. But such a claim is rarely enforced because sometimes it is difficult to locate the seller (on eBay things are often sold under a false name) or this person has no assets, so it is difficult to enforce an existing claim

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Last Updated on 29. März 2016 by Dinah Busse

Schnäppchen bei Internet-Auktionshäusern, “unter Freunden” oder auf Flohmärkten können richtig “teuer” werden.

Kauft man ein neues oder neuwertiges Produkt zu einem Bruchteil des gewöhnlichen Preises, kann oder besser sollte man davon ausgehen, dass es gestohlen ist (z.B. einen neuwertigen Computer für 80 € anstatt für 800 €). Man macht sich dann wegen Hehlerei strafbar (§ 259 StGB).
Besonders beachtlich ist hier der Strafrahmen von bis zu fünf Jahren.

Zum Verständnis der Gesetzestext:

§ 259 Hehlerei

1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(…)

Im Übrigen kann man an gestohlenen Sachen kein Eigentum erwerben. Dies regelt § 935 BGB. Der rechtmäßige Eigentümer kann in jedem Fall seine Sache zurück verlangen, ganz egal, ob man was dafür bezahlt hat. Man hat dann zwar einen Anspruch gegen denjenigen, der einem die gestohlene Sache verkauft hat. Aber ein solcher Anspruch ist selten durchsetzbar, da es mitunter schwierig ist, den Verkäufer ausfindig zu machen (bei eBay wird oftmals unter falschem Namen verkauft) oder derjenige über kein Vermögen verfügt, so dass es schwer ist, einen bestehenden Anspruch zu vollstrecken.

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