Wir wollen am Sonntag, 9.12. ein Zeichen setzen – seid ihr dabei?

Alle Infos zur Aktion findet ihr hier ➡️ https://tinyurl.com/yavwrdes

 

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In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen.

35.000 Leben, die die Europäische Union als Preis für ihre Abschottungspolitik in Kauf nimmt.

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte 2018 kommt die die „Liste der zu Tode gekommenen Geflüchteten“ von UNITED for Intercultural Action nun in Buchform heraus.

Viele Tote werden nie gefunden und finden sich demzufolge nicht auf der Liste wieder. Schätzungen zufolge ist die genaue Zahl der verstorbenen Geflüchteten dreimal so hoch.

Das Buch „Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste“ ist ein Denkmal für die Toten und ein Mahnmal an uns Lebende: Die europäische Kultur des “aktiven Sterbenlassens” muss beendet werden!

Für uns ist der Internationale Tag der Menschenrechte kein Anlass zum Feiern. Am 09. Dezember, einem Tag vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte, möchten wir gemeinsam der Toten gedenken und ein Zeichen gegen die menschenverachtende Grenzpolitik der Europäischen Union setzen.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird sowohl im Sarg als auch auf der Intensivstation inszeniert – als Zeichen dafür, dass wir jetzt agieren müssen, wenn wir sie retten wollen.

Wir werden gemeinsam die Name derer verlesen, die in diesem Jahr dem Grenzregime zum Opfer fielen. Im Anschluss werden wir die auf Postkarten notierten Namen an das Bundesministerium des Innern versenden.

Kommt zahlreich und lasst uns zeigen: Uns ist nicht egal, was in unserem Namen an Europas Außengrenzen passiert. Wir schauen nicht weg. Wir werden nicht schweigend zusehen, wie die Liste wächst, Tag um Tag.

 

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