Straßensozialarbeit in Berlin

Peace of Art 2025 — Eine Reise, die wir nicht vergessen werden

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Das diesjährige Peace of Art-Austauschprojekt ist zu Ende gegangen – und was für eine unvergessliche Reise es war. Wir haben junge Menschen aus Berlin und New York City in NYC zusammengebracht, um voneinander zu lernen, sich auszutauschen und gemeinsam kraftvolle Kunst zu schaffen.

In den vergangenen Wochen haben wir uns intensiv mit dem Vermächtnis von Malcolm X, der Black Panther Party und dem langen Kampf für Bürger*innenrechte in den USA auseinandergesetzt – und darüber gesprochen, wie diese Geschichte bis heute nachwirkt. Wir haben uns mit College-Studierenden getroffen, um über den Aufstieg des Rechtspopulismus zu diskutieren – von „Trump“ in den USA bis zur „AfD“ in Deutschland – und darüber, wie diese Bewegungen oft aus demselben Drehbuch arbeiten. Für viele in unserer Gruppe, besonders für diejenigen, die People of Color sind, waren diese Gespräche nicht theoretisch. Sie waren notwendig – ein Weg, sich auf das vorzubereiten, was kommen könnte, und gemeinsam über Widerstandskraft, Solidarität und Handlungsmöglichkeiten nachzudenken.

Auf unserem Weg haben wir vor Publikum performt, unseren Dokumentarfilm gezeigt und sogar Hip-Hop-Royalty getroffen. Und durch all das hat eine neue Gruppe junger Menschen – viele von ihnen kennen das Konzept von „Struggle“ nur allzu gut – etwas erlebt, das ihr Leben und ihre Entscheidungen vielleicht noch lange prägen wird. Das sind Erfahrungen, die man nicht vergisst.

In den letzten zwanzig Jahren haben wir unzählige Berichte, Tweets und Posts veröffentlicht, um den vielen Menschen zu danken, die dieses Projekt zu dem gemacht haben, was es heute ist. Doch für diese letzte Nachricht zum Abschluss des diesjährigen Austauschs wollen wir etwas anderes tun.

Heute möchten wir einer Person danken.

Der Person, die dieses Projekt Jahr für Jahr am Leben gehalten hat – durch jede Krise, jeden (finanziellen) Engpass, jedes „Wir kriegen das irgendwie hin“. Der Person, ohne die nichts davon möglich gewesen wäre.

Elvira Berndt von Gangway e.V.

Im Namen unseres gesamten Teams – und noch viel mehr im Namen der hunderten jungen Menschen, die dank deines Engagements etwas Außergewöhnliches erleben konnten –
danken wir dir.

Danke für deine Beharrlichkeit, deinen Glauben an diese Arbeit und dafür, dass du dieses Projekt durch alle Höhen und Tiefen getragen hast. Peace of Art existiert, weil du nie zugelassen hast, dass es verschwindet.

This year’s Peace of Art exchange has come to a close — and what an unforgettable journey it has been. We brought together young people from Berlin and New York City in NYC to learn with and from one another, to explore history and identity, and to create powerful art side by side.

Over the past weeks, we dove deep into the legacy of Malcolm X, the Black Panther Party, and the long struggle for civil rights in the United States — and talked about how these histories continue to shape the present. We met with college students to discuss the rise of right-wing populism, from “Trump” in the US to the “AfD” in Germany, examining how these movements often draw from the same playbook. For many in our group, especially those who are people of color, these conversations were not theoretical. They were necessary — a way to brace for what might be coming and to think collectively about resilience, solidarity, and response.

Along the way, we performed in front of audiences, screened our documentary, and even met hip hop royalty. And through all of it, another group of young people — many of whom know the concept of “struggle” all too well — experienced something that may shape their lives and decision-making for years to come. These are the kinds of experiences you don’t forget.

Over the last twenty years, we’ve written countless reports, tweets, and posts acknowledging the many people who helped build this project into what it is today. But for this final message of this year’s exchange, we want to do something different.

Today, we want to thank one person.

The person who has kept this project afloat — every year, through every crisis, every (financial) shortfall, every “we’ll make it work somehow.” The person without whom none of this would have been possible.

Elvira Berndt of Gangway e.V.

On behalf of our entire team — and even more importantly, on behalf of the hundreds of young people who have been able to experience something extraordinary because of your commitment —
thank you.

Thank you for your perseverance, your belief in this work, and for carrying this project through every up and down. Peace of Art exists because you refused to let it fade.