Last Updated on 17. Juni 2015 by Anja Pyranja

Szenenamen

Phantasienamen wie Seelenbalsam, Schlafbringer, Motivator, Helferlein

Herkunft

Schmerzmittel sind Produkte der Pharmaindustrie. Sie werden aus natürlichen oder synthetischen Wirkstoffen hergestellt.

Konsumform

Schmerzmittel können geschluckt, gespritzt und anal eingeführt werden. Handelsüblich sind Pulver, Tabletten, Zäpfchen, Säfte, Tropfen und Injektionslösungen.

Wirkung

Es gibt zwei unterschiedliche Wirkungsweisen von Schmerzmitteln.

› peripher wirkende
Schmerzmittel

Die einen wirken dort, wo der Schmerz sitzt bzw. entsteht und sind oft rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie werden daher auch peripher wirkende Schmerzmittel genannt. Dazu gehören beispielsweise Aspirin (Acetylsalicylsäure), Paracetamol, Ibuprofen und Kombinationsschmerzmittel wie Grippostad, Thomapyrin, Doppelspalt compact etc. Sie werden vor allem zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen eingesetzt

› zentral wirkende
Schmerzmittel

Die anderen unterdrücken die Schmerzwahrnehmung zentral im Gehirn und nutzen dabei die Wirkungsweise des Opiums. Sie werden daher zentral wirkende Schmerzmittel genannt und werden vor allem bei der Behandlung starker oder chronischer Schmerzen eingesetzt. Dies sind opioidhaltige Schmerzmittel, wie z. B. MST (Morphin), Tramadolor (Tramadol), Valoron saar (Tilidin).

Risiken

Der Missbrauch peripher wirkender Schmerzmittel führt zu dumpf-drückenden Dauerkopfschmerzen und kann einen Teufelskreis mit weiterem Konsum auslösen. Der Dauergebrauch großer Mengen von Kombinationsschmerzmitteln kann verschiedene Organschäden bis hin zum Nierenversagen zur Folge haben. Die Einnahme von zentral wirkenden Schmerzmitteln kann schnell zur Entwicklung körperlicher und seelischer Abhängigkeit führen. Nach relativ kurzer Einnahmedauer ist mit Entzugserscheinungen zu rechnen.

Rechtliche Situation

Peripher wirkende Schmerzmittel gibt es sowohl in verordnungspflichtiger als auch in frei verkäuflicher Form.

Zentral wirkende Schmerzmittel unterliegen wegen ihres Opioidgehaltes strengen Verordnungsregeln.

Schmerzen haben meistens Ursachen, die mit dem Schmerzmittel zwar unterdrückt, aber nicht behoben werden. Längerfristig sollten Schmerzmittel nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

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