Straßensozialarbeit in Berlin

»Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland«

Liebe Kolleg*innen und Kooperationspartner*innen,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Alle,

vom 10.08.2026 bis zum 05.09.2026 lassen wir mit Unterstützung der Landeskommission Berlin gegen Gewalt die Ausstellung »Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland« mit Fotografien des Fotografen Mark Mühlhaus durch Treptow-Köpenick wandern.

Die Ausstellung zeigt, wie viele Gesichter rechte Gewalt in den letzten 70 Jahren hatte und möchte einige der zahllosen Gewalttaten und ihre Opfer in Erinnerung rufen.

Wir laden euch und Sie herzlich dazu ein die Ausstellung zu besuchen, sie Familie, Freunden und Bekannten weiterzuempfehlen oder mit euren Jugendlichen vorbeizukommen und die Wanderausstellung als Tool zur Auseinandersetzung mit rechter Gewalt zu nutzen. Insbesondere vor der anstehenden Abgeordnetenhauswahl können die Geschichten hinter den Fotografien zum Nachdenken und Sensibilisieren anregen.

https://unsichtbarer-terror.de

Die Ausstellung werden wir an fünf unterschiedlichen Orten präsentieren:

10.08. bis 16.08 im Foyer des ZENTRUM Schöneweide, Schnellerstraße 21, 12439 Berlin, während der Öffnungszeiten

17.08. bis 21.08. im Mellowpark, An der Wuhlheide 250, 12459 Berlin, während der Öffnungszeiten

22.08. beim Summerstomp Ska-Mania Festival Berlin! im CAFE Köpenick, Seelenbinderstraße 54, 12555 Berlin

24.08. bis 29.08. im JuJo | Kinder-, Jugend- und Kiezzentrum, Winckelmannstraße 56, 12487 Berlin Johannisthal, während der Öffnungszeiten

31.08. bis 05.09. im Kiezladen der Möglichkeiten WaMa, Ortolfstraße 206B, 12524 Berlin Altglienicke, während der Öffnungszeiten und auch von außen zu besichtigen

Die Ausstellung nähert sich der langen Geschichte rechten Terrors in Deutschland aus heutiger Perspektive. Die Begegnung mit meist unbekannten, in Vergessenheit geratenen Gewaltgeschichten erfolgt über Fotografien, auf denen Schauplätze vergangener rechter Übergriffe, Attentate und Morde festgehalten sind. Dies sind alltägliche Orte – öffentliche Plätze, Häuserzeilen, Landstraßen, Uferpromenaden oder Badeseen. In ihrer scheinbaren Normalität fordern die Fotografien die Besucher*innen heraus, sich mit den Orten und den damit verbundenen Geschichten rechten Terrors auseinanderzusetzen.

Die Begegnung mit den Fotografien wird begleitet von Hörstücken, die Überlebende und Betroffene selbst zu Wort kommen lassen und Eindrücke in die vielfältige Beschäftigung mit der ihnen widerfahrenen Gewalt geben.

Wir würden uns freuen, euch und Sie persönlich vor Ort zu sehen!

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Liebe Grüße

euer Gangway Team Treptow-Köpenick