Is fare dodging not so bad?

Not at all! Fare dodging is a crime!

§ 265a of the Criminal Code (obtaining services by fraud)

(1) Who obtains surreptitiously the service of an automat or of a telecommunications network which serves public purposes, the transport by a transportation device or admission to an event or a device with the intention not to pay the fee, will be punished with imprisonment up to one year or a forfeit if the act is not punishable under other provisions with heavier punishment.

(2) The attempt is punishable.

(3) The §§ 247 and 248a apply mutatis mutandis.

This is a delict of application, which means that the victim has to make a criminal complaint, so that the act will be prosecuted.

In practice the transport company (in Berlin S-Bahn or BVG) makes a criminal complaint normally when you got caught fare dodging three times. (This is not a generality; a criminal complaint can also be made after the first time!) The act then goes to the court, where it can lead to forfeits or, in case of repeated offences, to imprisonment.

You should think about this, especially if you are “on probation” for another offence. Because this probation can be revoked under certain circumstances, and fare dodging, as described above, is a crime under § 56f of the Criminal Code.

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Ist Schwarzfahren nicht so schlimm?
Keinesfalls! Schwarzfahren ist eine Straftat!

§ 265a StGB (Erschleichen von Leistungen)

(1) Wer die Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, die Beförderung durch ein Verkehrsmittel oder den Zutritt zu einer Veranstaltung oder einer Einrichtung in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

Es handelt sich hierbei um ein Antragsdelikt, d.h. der Geschädigte muss einen Strafantrag stellen, damit die Tat strafrechtlich verfolgt wird.

Die Verkehrsbetriebe (in Berlin die S-Bahn oder BVG) stellen in der Prxis i.d.R. einen solchen Strafantrag, wenn man 3x beim Schwarzfahren erwischt wird. (Das hat keine Allgemeingültigkeit, es kann auch bereits vorher ein Strafantrag gestellt werden!)  Dann landet der Vorgang vor Gericht und es kann zu Geldstrafen, bei wiederholter Begehung auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Hieran sollte man vor allem auch denken, wenn man schon wegen einer anderen Verurteilung “auf Bewährung” ist. Die kann nämlich unter Umständen widerrufen werden, da es sich, wie oben beschrieben, beim Schwarzfahren um eine Straftat handelt, § 56f StGB.

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