Was ging, was geht und steht, und was noch so ansteht

Was ging, war der Sommer. Und im Sommer ging einiges: Es ging Jungsfahrt an die Nordsee! Das heißt es ging lange Gespräche über verschiedene Auffassungen von Gott und unterschiedliche Sichten auf die Welt, Flirtkurs, zum ersten Mal live dabei sein bei Ebbe und Flut und dazu Matjesbrötchen essen, Zocken – bis in die Nacht, der Frage nachzugehen, was es bedeutet Mann zu werden und zu sein, kochen, chillen, lachen und so einiges mehr. 

Es ging ein Upcycling-Workshop mit und in der Kulturmarkthalle Berlin. Da ging Eckbankbau, Bänke- und Tischebau und ein Kreativprojekt – alles aus alten Paletten.

Es ging mit einer Gruppe auf die Straße zu gehen für Vielfalt, Toleranz, Solidarität und… denn wir sind #unteilbar!

Es ging das Kiezfest Weißensee und das Mühlenkiezfest. Mal am Start mit Boxen, mal mit Bogenschießen, mal mit Torwand, mal mit Grafittikurs.

Apropos Boxen, beim Boxen geht auch einiges! Da geht Selbstwirksamkeitserfahrung, Auseinandersetzung mit sich selbst und seinem Körper,  die eigenen Kräfte kennenzulernen, sich mutig voreinanderzustellen, Respekt für das Gegenüber, mal alles rauslassen und darüber reden, oder einfach mal komplett im Moment zu sein…

Und weil beim Boxen soviel geht, waren wir viel damit unterwegs, häufig auch mit Grill und guter Musik.

Denn es ging auch viel auf den Straßen von Prenzlauer Berg und Weißensee. Da ging schönes und nicht so schönes. Schön war viele junge Menschen die sich sichtlich gefreut haben und kennenzulernen. Die mit uns über ihren Blick auf die Welt und ihre Problemlagen darin und über das, was ihnen wichtig ist mit uns geredet haben. Nicht so schön daran war zu hören, dass ihre Probleme oft daher rührten, dass sie nirgendwo im öffentlichen Raum so richtig erwünscht sind und sie sowieso nicht ernst genommen werden… same old story!

Und was steht und geht?

Es steht ein Austausch darüber wie öffentliche Plätze so gestaltet werden können, dass sich dort alle wohl fühlen – auch die Erwachsenen, auch die jungen Menschen. Dadurch steht ein Netzwerk, wodurch Angebote entstehen. Eines dieser Angebote ist mit der Kulturmarkthalle Berlin. Dort steht seit dem Upcycling-Workshop Part II eine legale Sprühfläche, gebaut mit und für die Menschen aus dem Kiez und drumherum… everbody is welcome to join!  

Außerdem steht ein Suchtpräventionskonzept plus Fachtag in Pankow. Dahinter steht vor allem Dominik, der nun auch an der KHSB vor Student*innen steht, um ihnen zu zeigen wie Suchtprävention bei uns so geht.  

Dann geht da noch Arbeit mit Mädchen, das heißt es steht Crosswork, wir gingen mit einer Gruppe geflüchteter Mädchen auf in das ferne Wilmersdorf zum Eislaufen. Dabei ging lernen mit Schlittschuhen zu laufen, ging zusammenarbeiten, sich gegenseitig helfen, Händchen halten, Vertrauensaufbau und hier und da en Schnack über die eindrucksvoll, posierenden Iceskate-Boys und und und…

Und was noch so ansteht? 

Was steht ist der Herbst, mit ihm steht der Winter vor Tür. Das heißt es stehen kurze Tage und lange Nächte an, es steht Kälte an, es steht an, all den jungen Menschen, die kein sicheres Dach über dem Kopf haben, zu helfen, eines zu finden, bevor es so richtig a*****kalt wird. Es steht – wie immer – an dafür und auch für alle anderen Themen, auf der Straße präsent zu sein. Es stehen aber auch noch Rausch- und Risikokompetenztrainings an Pankower Schulen an und das ein oder andere Projekt steht auch noch an. Was da für ein Projekt ans… 

                                                                        

                                                                      … to be continued…           

  

        

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