Ein seit längerer Zeit großes Anliegen unserer Mädchengruppe war es, eine Wochenendreise zu machen. Und so fällten wir die Entscheidung, eine Wochenendfahrt zu starten recht spontan; genauso spontan wie auch die Entscheidung, wohin die kurze Reise gehen sollte – nämlich in die Schweiz.

Bis dahin war uns auch nicht bewusst, wie überrissen (teuer) eigentlich die Schweiz sein kann. Aber dazu später mehr.

Treffpunkt war beim Gangway Team Schöneberg, in den Räumen von „Straße mit Dach“ in der Naumannstraße 46 um 07:30 Uhr, und genau da begann der Stress.

  • EHHH ICH KANN NICHT SO FRÜH AUFSTEHEN!

Der Plan war eigentlich, um 08:00 Uhr loszufahren. Doch manchmal ist in der Realität die Wirklichkeit ganz anders, und somit fuhren wir erst um 08:30 Uhr los. 🙂

Die ersten Stunden waren sehr angenehm, weil die jungen Damen ihren Schönheitsschlaf für die erste Zeit bevorzugten. 🙂 🙂 🙂

Dennoch waren sie  nach dem Aufwachen gerüstet mit Musikbox und Power Bank, und spätestens da war es uns Betreuer*innen bewusst, dass die paar Stunden Ruhe der Vergangenheit angehörten.

Nach dem lauten Gesang, mehreren Nachfragen, „Sind wir da?“ und den kurzen Pausen, kamen wir in Basel, in der schönen Schweiz, an.

Erster Eindruck zählt heißt es ja….

  • OHH wie schönnn..!
  • Habt ihr die Wohnungen gesehen?
  • Abow was für Wagen haben die?
  • Oh mein Gott Migros ist hier!!

Wir kamen in unserer Unterkunft an und die Mädchen waren begeistert.

  •  Schöne Zimmer, tolle Küche, schöne Terrasse und das Bad, wie sauber! und Bodenheizung, auf der Toilette?!

Nach dem Ausruhen ging es dann sofort los, um uns die Stadt näher anzuschauen.

Die erste Verwirrung kam mit der Frage nach dem Weg zum nächsten Starbucks, weil wir die Sprache sehr schwer verstanden haben. Dennoch durch Mimik und Gestik konnten wir uns halbwegs verständigen und kamen leicht unterkühlt dort an.

Dann ergab sich das zweite Problem, dass alles viel zu überrissen war.

Verkäuferin: „ Grüezi, jo kann i diar helfa?“

GW-Girl1: „Hee wassss?“

GW-Girl1: „Guckt mal wieviel Kaffee kostet…?“

Verkäuferin: „I verstohn sie nit?“

GW-Girl2: „Ohaaaa sechs Euro!“

GW-Girl3: „Ich gib doch niemals 6 Euro für Kaffee man, lass raus!“

GW-Girl1 (auf „Pseudo-Schwiizerdütsch“): „Nee danke, ick möchte kei Kaffeee net,

Ciao Bella !!!”

Jedoch, trotz der Verwirrung haben wir den ersten Tag gut und schön überstanden.

Unser zweiter Tag verlief ganz gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließendem City-Spaziergang in Basel.

Und ehe man sich versah, waren wir in den letzten angenehmen Stunden unserer Wochenendreise angelangt. Wir bereiteten gemeinsam kleine Gerichte für unsere anstehende Rückfahrt nach Berlin vor.

Die Nacht davor haben unsere Girls natürlich wach verbracht, damit sie noch mehr von Basel und der Unterkunft haben.

Für uns Begleiter*innen war das allerdings auch sehr schön, um die Ruhe während der Rückfahrt zu genießen. 🙂

Anbei eine kleine Zusammenfassung der Unterhaltung unserer Mädchen auf der Rückfahrt:

  • „Schweiz ist schön aber viel zu teuer und außerdem die Sprache geht gar nicht. Ich habe kein Wort verstanden!“
  • „Ich fand nur die Autos krass und unsere Wohnung, sonst gibt es hier nichts.“
  • „Ich fand alles gut Digga, nur halt, es war wirklich zu teuer!“

Somit war die Wochenendreise dann auch leider wieder beendet, und wir kamen müde und trotzdem heiter in Berlin an. Die Freude darüber war bei unseren Schöneberger Girls deutlich zu spüren – hauptsächlich bedingt dadurch, in Berlin wieder ihre Sprache zu hören: „Endlich wieder normale Menschen!“ 🙂 🙂 🙂

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