Am 15. November fand die von JobInn Plus und dem Jobteam initiierte Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräftemangel vs. mangelnde Ausbildungsreife“ in den Räumen der Tandempartnerin der Projektes – der Türkisch-Deutschen Unternehmensvereinigung – statt.
“Wir müssen es schaffen, die Jugendlichen
wieder für sich selbst zu begeistern.”

Herr Förster, OSZ Ernst-Litfaß

Auf dem Podium diskutierten Herr Scholz-Fleischmann (Vorstand für Personal, Soziales und technische Dienstleistungen bei der BSR), Herr Mießen (Kaufmännischer Leiter bei Frisch & Faust GmbH), Herr Förster (stellv. Direktor des OSZ Ernst-Litfaß), Herr Alchiabi (Auszubildender bei Fletwerk) und Thomasch Georgi (Sozialarbeiter beim Jobteam / Gangway). Moderiert wurde die Diskussion von Alke Wierth (Journalistin bei der TAZ). Thematischen Input gaben Herr Klein (Sozialarbeiter bei Durchbruch e.V.) und Herr Askar (Teamleiter Arbeitgeberservice bei der Agentur für Arbeit Mitte).
Die Veranstaltung bildete den inhaltlichen Abschluss zum Projekt JobInn Plus, welches im Dezember 2011 ausläuft. Zielstellung des Projektes war die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.Es wurde sehr kontrovers und aus sehr verschiedenen Perspektiven diskutiert. Von Unternehmerseite wurde vor allem das Fehlen sozialer Kompetenzen sowie von Motivation bei den Jugendlichen beklagt. Dennoch war erkennbar, dass die Beteiligten an Lösungen und Zusammenarbeit interessiert sind. Nach Aussage von Herrn Scholz-Fleischmann „müssen sich die Unternehmen umstellen. Derzeit verhalten sie sich noch wie in den letzten Jahren.“ Perspektivisch werden sich das die wenigsten Unternehmen noch leisten können. Herr Georgi forderte mehr Zeit und Engagement, um die Potenziale der jungen Menschen sichtbar zu machen und zu fördern. Dafür müssen verstärkt Mittel und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um auch kleinen und mittelständischen Betrieben die Chance zu geben, weiterhin ausbilden zu können und der derzeitigen Überforderung aller Seiten entgegen zu wirken.Die Veranstaltung wurde von 40 interessierten Zuhörern besucht, die sich aktiv an der Diskussion beteiligten.

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