Am 20. Juli sind knapp 200 Kinder, Jugendliche und Sozialarbeitarbeiter*innen dem Aufruf der AG Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Mitte gefolgt und haben vor dem Rathaus Mitte gegen die chronische Unterförderung der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit demonstriert. Die verschiedenen Kinder- und Jugendprojekte haben gezeigt, wie wichtig, bunt und vielseitig Jugendarbeit ist.

Der Jugendhilfeausschuss Mitte habe nach Darstellung von Christian Schramm, dem Sprecher der AG Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit und Streetworker im Gangway-Team Tiergarten, 2,5 Millionen Euro mehr für den Kinder- und Jugendbereich im Doppelhaushalt 2018/2019 gefordert. Hierdurch sollten alle Regionen des Bezirks auf wenigsten 60% des offiziellen Versorgungsgrades nach Senatsrichtlinien angehoben werden. In der bisherigen Haushaltsplanung soll es hierfür keinen Cent mehr geben. Er kritisiert außerdem, dass zugewiesene Senatsgelder, die eigentlich für die Kinder- und Jugendarbeit in den Bezirken vorgesehen sind, anderweitig ausgegeben würden.

Die AG Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Mitte fordern von den Mitgliedern der BVV, den Stadträt*innen und dem Bürgermeister Herrn von Dassel eine auskömmliche Finanzierung der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in Mitte und wünschen uns, dass der Empfehlung vom JHA und Jugendamt gefolgt wird.

Medienberichte:

Im Neuen Deutschland ist ein Artikel zur Demo erschienen, der fälschlicherweise Gangway bzw. den Kollegen Christian Schramm als Initiator der Demonstration nennt. Korrekt ist die AG Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Mitte, die durch Mitarbeiter verschiedenster Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit im Bezirk Mitte vertreten wird.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1057984.jugendarbeiter-demonstrieren.html

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