Last Updated on 1. Dezember 2021 by Tobias Hewicker

Am  30.07. rollt zum zweiten Mal der Zug Der Liebe durch Berlin. Der Zug der Liebe ist eine politische Demo in Form eines Wagen-Umzuges. Wir wollen dieses Jahr einen eigenen Wagen auf die Strecke schicken und diesen mit Jugendlichen und Kolleg*innen begleiten. Wir wollen damit ein Zeichen setzen FÜR eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Der Kern unserer Vereinsphilosophie ist die Überzeugung, dass in jedem Menschen ein Potential an Kraft, Talent und Kreativität steckt, das es zu entdecken, zu entwickeln und zu fördern gilt – damit gelingende Lebensperspektiven Realität werden können. Wir positionieren uns klar gegen Chancenungleichheit, Ausgrenzung, Armut, Diskriminierung, Verdrängung und Rassismus und setzen uns für ein tolerantes, von Wertschätzung geprägtes Miteinander ein.

Los geht es am 30. Juli 2016 ab 12:30 Uhr am Alexanderplatz.

Ziele des Zug der Liebe 2016: Mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales Engagement.

Der Zug der Liebe ist eine politische Demonstration – und keine neue Loveparade. Sie will Themen in den Mittelpunkt stellen – und keine Marken. Sie will keine Djs featuren oder Geld für die Übertragungsrechte von Medienanstalten. Wir wollen auf Dinge, Einrichtungen und Aktivitäten hinweisen, die uns lieb geworden sind. Die vielleicht gefährdet sind oder einfach mal mehr Aufmerksamkeit brauchen. Deswegen beteiligen sich auch nur Initiativen und Gruppen an der Demo, die mehr als nur ihre Veranstaltungen promoten, die sich einmischen in die gesellschaftliche Diskussion, die viel mehr in ihre Anliegen investieren, als unter kommerziellen Aspekten zu rechtfertigen ist. Das heißt auch: keine Werbebanner, keine Promotion-Teams, kein Getränkeverkauf, keine Sponsoren, kein Merchandising, keine Hymne.

FÜR eine menschliche Lösung der europaweiten Flüchtlingsproblematik
FÜR ein tolerantes Zusammenleben ohne Rassismus und Rechtsextremismus
FÜR ein tolerantes Zusammenleben ohne AfD und Pegida 
FÜR den Volksentscheid Fahrrad
FÜR eine offene Gesellschaft ohne Armut und Diskriminierung
FÜR eine kulturorientierte Senatspolitik
FÜR eine nachhaltige Stadtentwicklung

Zug der Liebe auf Facebook: https://www.facebook.com/zugderliebe

Zug der Liebe Homepage: http://zugderliebe.org/

Zug der Liebe Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1154420517935356/

Gangway beim Zug der Liebe:

Gangway – das ist seit 1990 Straßensozialarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen in Berlin. Rund 75 Sozialarbeiter*innen arbeiten in 23 Teams. 14 Teams machen klassische Straßensozialarbeit mit Jugendlichen, die Teams Brennpunkte und Streetber arbeiten mit von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffenen Erwachsenen im öffentlichen Raum.  Sieben weitere Teams unterbreiten streetworkergänzende Angebote in den Bereichen [Aus]Bildung & Arbeit, Haft und [Jugend]Kultur.

Wir gehen dahin, wo sich unsere Adressat*innen treffen: auf öffentliche Plätze und Straßen, Bolzplätzen, Skateparks oder sonstigen Lebenswelten. Wir orientieren uns an den Interessen und Bedürfnissen, machen Vorschläge zur Realisierung und fungieren als Partner und Sprachrohr.

Unser Ziel ist es, die Menschen dabei zu unterstützen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Wir finden Lösungen für die Probleme der Jugendlichen und Erwachsenen, helfen ihnen bei Behörden und Ämtern, bei der Arbeitssuche, bei Sucht- oder Schuldenproblematiken und vermitteln bei Konflikten in der Schule, mit den Eltern oder anderen Angehörigen.

Dabei bewahren wir unsere Standards und Prinzipien. Diese sind: Parteilichkeit und Transparenz; Freiwilligkeit, Akzeptanz und Niedrigschwelligkeit; Anonymität und Vertraulichkeit, Bedürfnis-, Lebenswelt und Alltagsorientierung; Aufsuchende Arbeit in den Sozialräumen der Menschen; Flexibilität und Kontinuität.

Der Kern unserer Vereinsphilosophie ist die Überzeugung, dass in jedem Menschen ein Potential an Kraft, Talent und Kreativität steckt, das es zu entdecken, zu entwickeln und zu fördern gilt – damit gelingende Lebensperspektiven Realität werden können.

Wir positionieren uns klar gegen Chancenungleichheit, Ausgrenzung, Armut, Diskriminierung, Verdrängung und Rassismus und setzen uns für ein tolerantes, von Wertschätzung geprägtes Miteinander ein.

Hier geht es zum Bericht vom 30. Juli 2016.

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