Am 15. Juni besuchte ich zusammen mit vier Jugendlichen ein „Barcamp“ in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuzberg.

Ein „Barcamp“ ist eine Konferenz, in der es darum geht einen Austausch auf Augenhöhe für alle Interessierten zu ermöglichen. Es können spontan vor Ort Themen oder Fragestellungen von jede*m Teilnehmer*in miteingebracht werden, die dann in sogenannten Sessions bearbeitet werden.

Zu Beginn dieses „Barcamps“ gab es einen spannenden Input von Klaus Farin indem er erläuterte, dass Jugendliche laut Statistik so brav wie nie zuvor sind, die Haltung gegenüber Jugendlichen allerdings restriktiver wird: Sie werden häufiger aus dem öffentlichen Raum verdrängt und es wird ebenso häufiger die Polizei gerufen, wenn Sie sich an öffentlichen Plätzen aufhalten. Auch war von Stigmatisierung aufgrund von Äußerlichkeiten die Rede und von Verdrängungen vs. Partizipation in Berlin und anderen Städten Deutschlands.

Die Jugendlichen die ich zu dieser Veranstaltung begleitete, waren sofort begeistert von dem Input und von der Chance sich, ihre Ansichten und Interessen in diesem Rahmen miteinbringen zu können. Und das taten sie auch und nicht nur das…

Sie selbst beschäftigte warum die Gesellschaft oft so ein negatives Bild von Jugendlichen hat und wie es sein kann, dass mit dem Begriff Jugendliche sofort Kriminalität, Gewalt und Drogen in Verbindung gebracht werden. Also entschloss sich die Gruppe eine eigene Session zu diesem Thema zu inszenieren. Der Tag war für die Jugendlichen ein voller Erfolg und sie denken darüber nach, wie und wo sie sich weiter für ihre Interessen einsetzen können…

 

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