„Prag lässt nicht los“ (Franz Kafka)
Vier Tage eine andere Umgebung sehen, vier Tage lang mit einer bisher unbekannten Sprache konfrontiert sein und vier Tage lang mit einer anderen Währung

Vom 10. bis zum 13. Juli 2014 fuhren wir mit einigen unserer Jugendlichen nach Prag.
Mit auf die Reise kamen vor allem die Jugendlichen, die in den letzten Monaten vor allem durch ihre Vorangehen wichtige Erfolge für sich verbuchen konnten. Ein Jugendlicher z.B. hat Anfang des Jahres eine Ausbildung begonnen und alle damit verbundenen Herausforderungen bewältigt, ein anderer hat gerade seine Prüfungen bestanden und eine Jugendliche hatte erfolgreich eine einjährige stationäre Suchttherapie beendet. Das und die anderen kleinen und großen Erfolge der Jugendlichen waren für uns Anlass, ihre Ergebnisse und Bemühungen anzuerkennen mit der Fahrt nach Prag. Es wurde viel gelacht und geredet, auch darüber, wie es weitergeht und welche Erfahrungen wer gemacht hat und wie Hindernisse überwunden wurden. Die Jugendlichen profitierten so auch von ihren Erfahrungen untereinander. Durch die Reise nach Prag bekamen sie aber auch die Möglichkeit, ihre alltäglichen Sorgen einmal hinter sich zu lassen und ihren Blickwinkel zu erweitern.
Untergebracht waren wir im Hostel Praha Ládvì im Stadtviertel Kobylisy des 8. Prager Verwaltungsbezirkes im Norden der Stadt. Mit der Metro waren es nur fünfzehn Minuten bis ins Zentrum. Der Spaziergang über die berühmte Karlsbrücke, der Besuch der Prager Burg und die nächtliche Besichtigung des Petrin-Turmes, der an den Eifelturm von Paris erinnert, waren nur einige der Highlights dieser Reise.
Für die Jugendlichen war es eine gute Gelegenheit, sich in einer Stadt zurechtzufinden, in der sie zuvor nie waren. Ob in der Gruppe oder allein unterwegs, jede*r erkundete Prag auf seine*ihre persönliche Weise und eins steht fest: Prag, wir kommen wieder!

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