Das Spielprojekt

„Wo du?” – „Ich bei Aldi!” – „Läuft bei mir!” „Schwör ma nix!”
So sehen die meisten What ´s app Unterhaltungen aus. Die Jugendlichen heut zu tage, sprechen entweder mit Abkürzungen oder mit nicht existierenden Wörtern die sie selbst erfunden haben, die sie untereinander als ein Code benutzen.
Sie schreiben viel mehr als das sie sprechen. Wir haben eine Methode gesucht wie wir die Jugendlichen zur Kommunikation untereinander fördern können. Gemeinsam Unterhielten wir uns an einem Tisch und fragten sie mit. Wir wollen ausprobieren ob die Jugendlichen 2- 3 Stunden auch ohne ihr Handy sich gemeinsam Unterhalten können. Wir kriegen es oft genug mit wie sich Jugendliche treffen und in einem Cafe sitzen und statt sich zu Unterhalten schreiben sie sich in Whatsapp gegenseitig.
Es kam die Idee Gesellschaftsspiele zu spielen. Wir wollen zurück in die Kindheit.
Spiele wie „Mensch ärger dich nicht“ oder das berühmte Türkische Kartenspiel „Batak“.
Wir haben ausgemacht, dass alle Handys in die Tasche kommen. Wer sein Handy rausholt muss als Strafe die Toilette Putzen. Die Strafe haben sich die Jugendlichen selbst ausgedacht, da sie ungern die Toilette Putzen.
Bevor wir angefangen haben zu spielen, haben wir davor gemeinsam gekocht und uns erst gemütlich gemacht.
Sie fanden es cool. Nach dem Essen fingen wir mit „Mensch ärger dich nicht“ an. Es war lustig zu sehen wie sie auf das spiel fixiert waren und sich gegenseitig anguckten, ob einer von Ihnen in ihre Tasche greifen wird und sein Handy rausholen wird. Es wurde rumgeschrien beim Spiel und manchmal kamen ausdrücke wie „du Opfer“ reingerufen. Alle von ihnen wollten das Spiel gewinnen. Wir haben gemerkt das es ihnen Spaß macht. Nach dem Mensch Ärger dich nicht Spiel haben wir das türkische berühmte Kartenspiel „Batak“ angefangen zu Spielen. Hier versuchten zwei Jugendliche zu schummeln, dafür haben die anderen Jugendlichen eine kleine extra Strafe fürs schummeln gegeben und zwar das Geschirr abwaschen.
Das dritte Spiel suchten wir als Gangway Team aus, ein Spiel was sie nicht kennen und zwar „Hausnummern würfeln“. Ziel war es hier das einer von den Jugendlichen das Spiel vorliest und es dann mit eigenen Worten erklären soll, bis alle das Spiel verstanden haben. Sie sollen Aufmerksam sein und einen geduldig zuhören und helfen.
Nach dem ganzen spielen haben wir gemerkt das kein Jugendlicher auf sein Handy schaute. Sie waren abgelenkt durch das Spiel. Sie haben nach langer Zeit für paar Stunden ohne auf das Handy zu schauen sich lange Unterhalten.

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