Antigewalt- und Kompetenztraining, Gangway e.V.
„Verantwortung übernehmen – gewaltfrei leben“

Ein Antigewalt- und Kompetenztraining kann als Einzeltraining oder als Gruppentraining durchgeführt werden.

Für wen ist das Training:

Das Training richtet sich an Jugendliche, die in unterschiedlichen Formen Gewalt ausüben oder ausgeübt haben und motiviert sind, an sich zu arbeiten und Verhaltensweisen zu verändern.

Die Teilnahme am Training ist freiwillig und dann erfolgreich, wenn der Jugendliche motiviert und engagiert mitarbeitet.

Wie kann man einsteigen:

Für die Teilnahme an einem Training ist ein Vorgespräch notwendig. Die Jugendlichen lernen die Trainer kennen und umgekehrt. Gleichzeitig erfahren sie, wie das Training abläuft und bei welchen Problemen es Hilfestellungen bieten kann.
Im Anschluss an die Vorgespräche wird entschieden, wie die Gruppe zusammensetzen wird.

Wie lange dauert das Training:

Ein Einzeltraining umfasst insgesamt 24 Zeitstunden in einem Zeitraum von ca. drei Monaten.

Ein Gruppentraining umfasst insgesamt 52 Zeitstunden in einem Zeitraum von ca. drei Monaten. Pro Training können 8 Jugendliche teilnehmen.

Jeweils enthalten sind gemeinsame Aktivitäten.
Die Trainingseinheiten finden wöchentlich statt. Die Termine und Gruppenaktivitäten werden mit den Teilnehmern individuell abgesprochen.
6 Wochen nach Beendigung der Trainingseinheiten findet ein Nachtreffen statt, um die entstandenen Prozesse mit der Gruppe auszuwerten und nachzubereiten. Das Nachbereitungsmodul wird durch Gangway e.V. finanziell selbst getragen.

Wer führt das Training durch:

Das Training wird von zertifizierten Anti-Gewalt- und Kompetenztrainern durchgeführt, die über unterschiedliche kulturelle Hintergründe.
Die Trainer nehmen an Supervisionen teil.
Was passiert im Rahmen eines Trainings:

Die Trainingsinhalte werden vermittelt durch inhaltliche Diskussionen, Rollenspiele, szenische Darstellungen (audio-visuell unterstützt), Biografie- und Genogrammarbeit.
Inhaltlicher Bestandteil ist auch die Analyse und Aufarbeitung einer Gewalttat. Bei Bedarf findet eine Auseinandersetzung mit Menschen verachtenden Ideologien und/oder politischer Meinungen statt.
Durch die Einbeziehung von Bezugspersonen und Peer- Group- Angehörige findet ein Transfer in den Alltag statt.
Im Rahmen des Zukunftsplanes erarbeiten wir mit den Jugendlichen mögliche Ansprechpartner_innen und stellen gegebenenfalls den Kontakt zu diesen her.

Kontakt

Ulf Kahle-Siegel und Anna Biedermann: mitte(@)gangway.de

WEITERE BEITRÄGE ZU workshops-und-trainings

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