Neue Schrauber, Neue (alte) Räder & viel „Kundschaft“ in der #FahrradKiezWerkstattMAHE

Hier mal wieder ein neuer Bericht aus der Kiezwerkstatt Marzahn:

Ja, Ihr habt richtig gelesen – unsere Projektwerkstatt entwickelt sich weiter in Richtung „Kiezwerkstatt“! Auch wenn wir weiterhin vorrangig mit Geflüchteten zusammen ihr Spendenrad aufbauen bzw. die vorhandenen Räder reparieren, so hat sich doch auch in der Nachbarschaft und unter den Jugendlichen mehr und mehr herumgesprochen, dass unser Werkstattangebot für alle „Bedürftigen“ offen ist.

Auch im tiefsten Winter sind unsere Werkstatt-Termine sofort restlos ausgebucht, sobald die ehrenamtlichen Schrauber ihre Schrauberzeiten bekannt geben.

Und so war auch der Abend-Termin am Freitag den 13. von (offensichtlich nicht abergläubischen) Schraubern und fahrradaffinen Menschen gut besucht. Natürlich mit fest vereinbartem Termin – denn nur so können wir konzentriert 1:1 (ein Schrauber und ein Besucher) die Reparaturen an den Rädern vornehmen.

Um 18 Uhr war ein junger Teschtschene an der Reihe, der  in einem Obdachlosenwohnheim lebt und sein heißgeliebtes Rad generalsanieren musste. Da er schon sehr viel an seinem Fahrrad selbst repariert hat, war nur wenig Anleitung seitens des Schraubers notwendig – aber gut, dass wir das richtige Werkzeug und vor allem Meterware an Bowdenzügen und Schaltzüge haben: denn diese Teile waren durch den Dauereinsatz extrem verschlissen.

Danach durfte unser neuer Schrauber Björn mit Maher, einem jungen Syrer, sein erstes Rad fertig instandsetzen. Maher hatte sich eines der Spenden-Mountainbikes ausgesucht, die wir vom CVJM „Trinity“ erhalten haben (vielen Dank nochmal an dieser Stelle!). Begleitet von vielen lustigen Geschichten und Scherzen war das Rad nach diesem 2.Termin endlich neu aufgebaut, mit Schutzblechen und Licht versehen und durch intensive Testfahrten auf „Herz und Nieren“ (wohl besser „Schaltung und Bremsen“) getestet und für gut befunden worden.
Wie immer, wenn ein Fahrrad dann am Ende fertig vom Montageständer rollt, machte sich große Freude und Ausgelassenheit bei Schrauber und Besucher breit und so konnten wir kurz nach 22 Uhr die Werkstatt verlassen und Feierabend machen.

Wenn hier unter den Lesern Menschen dabei sind, die sich diesen Spaß und die Freude an dieser ehrenamtlichen Arbeit nicht entgehen lassen wollen, so melden sie sich doch bitte bei tilmann@gangway.de – neue Schrauber sind immer herzlich willkommen!

Und alle anderen spenden einfach über betterplace ;P

Dann vielleicht bis bald in der #FahrradKiezWerkstattMAHE!

 

 

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