Methoden? Da geht noch mehr…

Sozialarbeiter*innen, besonders in der (beruflichen) Beratung, kennen diesen Punkt im Beratungsverlauf, an dem es einfach nicht weiterzugehen scheint. Man hat gemeinsam mit den Ratsuchenden schon so viel versucht, Ideen entwickelt, Pläne geschaffen und Motivationsarbeit geleistet. Doch manchmal kommt man einfach nicht voran. Manchmal ist der*die Jugendliche einfach im Widerstand.

„Wer im Widerstand ist, fühlt sich immer im Recht.“ sagte Fr. van Laak uns während ihrer zweitägigen Methodenwerkstatt an der Alice- Salomon- Hochschule. Uns? Anne von JobInn Pankow und Steffi von JobInn Neukölln.

Doch wie kann man diese Widerstände aufbrechen- vielleicht nutzbar machen? Eine Möglichkeit: für Irritation sorgen. Und die Dinge mal durch eine andere Brille betrachten.

In der Weiterbildung „Methoden? Da geht noch mehr“ am 07. und 08.09.17 lernten und erpobten wir viele Methoden, die helfen können, einen Beratungsprozess in Schwung zu bringen oder in die richtige Richtung zu lenken.

Wir konnten uns bekannte Methoden wie das aktive Zuhören, die Nutzung von Befindlichkeitskarten oder systemische Fragestellungen ganz praktisch üben. Zudem lernten wir neue Methoden kennen. Besonders die Impact- Technik, die eben Irritation durch das Ansprechen aller Sinne erzeugen soll, hat uns neue Impulse für die Beratung gegeben. Ob man mittels eines Seiles, welches eine Skallierung darstellt, die aktuelle Gefühlslage verdeutlicht, oder symbolisch Gegenstände als Vergleich zur momentanen Situation benutzt. Die Möglichkeiten sind unendlich.

Besonders die positive und kreative Atmosphäre, in der wir die Methoden ausprobieren durften, motivierte uns, diese in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Es ist alles erlaubt und alles möglich. Ausprobieren!

 

 

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