Vom 22. bis 24. Mai 2016 fand die jährliche Gangway-Klausurtagung 2016 auf dem sächsischen Gut Frohberg statt. Die Klausurtage standen unter dem Motto „Wir bilden uns selbst“, es wurde der Peer-to-Peer-Learning-Gedanke verfolgt. Das gesammelte Fachwissen unserer 80 Kolleginnen und Kollegen ist nahezu allumfassend und davon wollten wir profitieren.

An den drei Tagen fanden etwa 20 verschiedene Sessions in Form von Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden, Werkstätten oder Erfahrungsaustauschen statt. Im ersten Teil der Tagung befassten sich die Sessions mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und deren Auswirkung auf unsere Arbeit. Themen waren:

  • „Arbeit mit muslimischen Jugendlichen im Kontext der globalen Islamdiskussion“
  • „Umgang mit der Instrumentalisierung der Adressat*innen durch Gruppen mit menschenfeindlicher Ideologie“
  • „Integrationsmöglichkeiten von Geflüchteten“
  • „Hegemoniale Männlichkeit“
  • „Konflikt Nahost – Begegnung Israel“
  • „Liberaler Islam“

Zu Gast waren auch Engagierte des Vereins Elixir Dresden, die uns ihre Idee eines interkulturelles Zentrum für Begegnungen, Kultur und Lernen mitten in Dresden vorstellen.

Nach einigen „kopflastigen“ Sessions wurde es praktischer. Wir konnten verschiedene Methoden voneinander lernen und ausprobieren, wie z.B. Kreative Methoden (Airbrush, Fototransport, Batik, etc.), Geocaching bzw. GPS-CityGuides, Kanufahren, Kreatives Schreiben oder Angeleitete Meditation mit Entspannungsübungen.

Im letzten Teil der Tagung waren die Sessions inhaltlich sehr unterschiedlich. Sie reichten von „Veränderungen in der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit“ und „Musik und Jugendkultur“ über  „Coaching mit Jugendlichen unter Berücksichtigung des contextuellen Aspektes“ bis hin zu „Ressourcenorientierte Arbeit in der Berufsfindung“ und einem Workshop zu „Kollaborativem Lernen“.

Am Rand und auch zwischendurch gab es viel Zeit für Gespräche, um sich besser kennen zu lernen. Denn so oft kommen die Kolleg*innen von Gangway selten zusammen. Neben all den fachlich großartigen Dingen lernt man eben auch die anderen Seiten der Kolleg*innen besser kennen und kommt so z.B. in den Genuss eines Original Britzer Kellerbräu – gebraucht im Keller eines Kollegen.

 

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